Manuka Honig

Auf dieser Webseite möchten wir den Manuka Honig näher vorstellen und hoffen, dass wir viele Anwender überzeugen können, den Wunderhonig aus Neuseeland einmal selbst auszuprobieren. Das Honig viele positive Eigenschaften hat und Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein kann und sollte, ist uns inzwischen bewusst. Er liefert viele Stoffe, die für den Körper wichtig sind und hilft ihm sich zu regenerieren. Er ist nicht nur ein Naturprodukt, sondern gleichzeitig auch ein natürlicher Zuckerlieferant, der beispielsweise auch zum Süßen von Speisen oder Getränken verwendet werden kann. Natürlich ist auch Honig nur in Maßen zu genießen, da er sehr viel Zucker enthält. Der Manuka-Honig allerdings kann noch viel mehr als der typische Bienenhonig aus unseren Regionen.

Manuka Honig Vergleich

* Preis wurde zuletzt am 31. August 2016 um 8:37 Uhr aktualisiert.

Woher stammt der Manuka Honig?

Beheimatet ist die Manuka-Pflanze in Neuseeland. Nur in diesem ganz besonderen Klima wächst und gedeiht sie prächtig. Die Honigbienen Neuseelands sammeln den Nektar der Manuka-Pflanze fleißig ein. Dadurch entsteht der immer bekannter werdende Manuka-Honig.

Was ist besonders an der Manuka-Pflanze?

Die Pflanze an sich ist wenig besonders, allerdings wussten bereits vor Jahrhunderten die Maori, die Einwohner Neuseelands, wie sie sich ihre heilenden Eigenschaften zu Nutze machen konnten. Sie nahmen die Blätter und verwendeten sie, um diverse Krankheiten zu behandeln. Die Pflanze konnte eingesetzt werden um Erkältungen, Verdauungsbeschwerden oder aber auch Atemwegserkrankungen und Harnwegsinfektionen zu behandeln. Außerdem ist die Manuka-Pflanze als solche sehr widerstandsfähig. Deshalb ist es nicht notwendig Pestizide oder Dünger anzuwenden, damit sie gut wächst. Aus diesem Grund handelt es sich bei dem Manuka-Honig um ein reines Naturprodukt. Die Gesundheit der Pflanze bleibt trotz diverser Umwelteinflüsse auf natürliche Art und Weise erhalten.

Wie schmeckt der Manuka Honig?

Ein großer geschmacklicher Unterschied zu dem gewöhnlichen Bienenhonig, den wir hier beispielsweise im Supermarkt kaufen können, ist beim Manuka-Honig zunächst nicht festzustellen. Vielleicht ist er ein klein wenig süßer, aber grundsätzlich ist die Honignote, die wir von unserem beheimateten Honig kennen, auch beim Manuka-Honig dominant. Andere erkennen beim Konsum des Honigs eine leicht mineralische Note, die manchmal als erdiges Aroma oder auch als Heidekrautähnlich beschrieben wird.

Was macht den Manuka Honig besonders?

Lange Zeit war es den Wissenschaftlern nicht klar, was genau den Manuka Honig so besonders macht. Erst im Jahr 2008 fanden Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden heraus, was genau den Honig ausmachte. Während man in Neuseeland schon lange die Gesundheitsfördernde Wirkung des Honigs kannte, war man sich nicht sicher darüber, was diese bewirkte, obwohl man auch dort daran interessiert war, das Geheimnis des Honigs zu erfahren. Die Wissenschaftler der TU Dresten konnten im Honig den Wirkstoff Methyglyoxal (kurz MGO) nachweisen, welcher in dieser Konzentration so einzigartig für den Manuka-Honig aus Neuseeland ist. Er ist Teil einer Zuckerabbau-Komponente. Das wirklich besondere ist jedoch seine antibakterielle Wirkung. In Neuseeland wird dieser Stoff heutzutage als Unique Manuka Faktor oder kurz UMF beschrieben. Diese Bezeichnung findet sich allerdings nicht auf allen Manuka-Honigen, da besonders im deutschsprachigen Raum die MGO Bezeichnung genutzt wird. Beide Bezeichnungen erfüllen jedoch den selben Zweck: Sie beschreiben die Konzentration des Wirkstoffes im Honig. Die Konzentration des Wirkstoffes ist in der Regel ausschlaggebend für den Preis des Honigs. Die höher konzentrierten Versionen sind häufig deutlich teurer, als die Packungen mit weniger MGO. Auch kann man sich bei einer höheren Konzentration sicherer sein, was die Qualität des Honigs angeht. Allerdings kann auch ein Manuka-Honig mit nur kleinem UMF oder MGO von sehr guter Qualität sein.

Woran erkennt man, dass es sich um den echten Manuka Honig handelt?

Hier wird es schwierig. Leider sind Aussehen und Geschmack in diesem Fall keine Indikatoren, die Aufschluss über die Echtheit oder die Qualität des Manuka-Honigs liefern können. Einzig und allein die chemische Analyse des Produktes kann tatsächlich bestimmen, ob es sich um einen echten Manuka Honig handelt.

Worauf sollte man beim Manuka Honig Kauf achten?

Da es sich beim Manuka-Honig um ein verhältnismäßig teures Produkt handelt, ist es leider für Betrüger interessant, Analogprodukte auf den Markt zu bringen. Deshalb ist es wichtig, auf das Herstellungsland des Honigs zu achten. Nur ein Honig, der ein Neuseeland hergestellt wurde, kann überhaupt ein Manuka-Honig sein. Schließlich wächst diese Pflanze mit den besonderen Merkmalen in keinem anderen Land der Welt. Viele der Fälscher dieses Honigs arbeiten mit Siegeln wie ‚active 10’ oder ‚active plus’ – diese haben jedoch keinerlei Aussagewert. Einzug und alleine die UMF oder MGO Bezeichnung ist ein ausschlaggebendes Kriterium für die Wirksamkeit des Honigs.

Welcher Manuka-Honig ist der Richtige für Sie?

An dieser Stelle kommt es auf Ihre individuellen Bedürfnisse an. Es gibt ein großes Spektrum an Manuka-Honigen. Diese variieren in der Regel nicht im Bezug auf den Geschmack oder das Aussehen sondern einzig und allein in der Konzentration der wirksamen Inhaltsstoffe. Deshalb ist es wichtig, dass sie eine Grundregen beherzigen. Grundsätzlich kommt es darauf an, wofür sie den Honig verwenden möchten. Bei äußerer Anwendung beispielsweise kann ein Manuka-Honig mit einer geringen Konzentration vollkommen ausreichend sein. Es gilt: Desto weiter der Weg ist, den der Wirkstoff zurücklegen muss, desto höher muss der MGO-Wert des verwendeten Honigs sein.

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es?

Durch seine guten Eigenschaften gibt es unzählige Anwendungsmöglichkeiten für den Manuka Honig. Da es sich grundsätzlich um ein Lebensmittel handelt ist natürlich die innere Anwendung das erste an das wir denken, allerdings ist auch die äußerliche Anwendung des Honigs sinnvoll und möglich. Weitere Behandlungsmöglichkeiten mit dem Manuka-Honig, die vielleicht im ersten Moment überraschend klingen, sind die Anwendung in einer Nasendusche zur Reinigung der Nasennebenhöhlen oder auch als Mittel zur Inhalation bei einer Atemwegserkrankung.

Durch das Auftragen auf eine frische Wunde, wird diese nicht nur desinfiziert, sondern auch der Heilungsprozess deutlich beschleunigt. Bei größeren Verletzungen kann er unter dem Pflaster den Heilungsprozess vorantreiben. Die Art der Anwendung hängt von der zu behandelnden Stelle ab. Er kann natürlich direkt auf eine betroffene Stelle aufgetragen werden und somit schnell zu einer Linderung führen.

Beginnen wir mit einem Honig mit geringer Dosierung. Mit der eben gelernten Regel im Hinterkopf sollte dieser also angewandt werden, wenn der zurückgelegte Weg möglichst kurz ist. Das heißt dieser Honig mit einem MGO von rund 100 ist besonders für die äußere Anwendung geeignet. Ein Honig mit einem geringen MGO Wert ist günstiger in der Anschaffung, allerdings genauso geeignet gute Ergebnisse zu bringen. Die wohl wichtigste Möglichkeit dieses Manuka-Honigs ist direkt auf der Haut. Dank seiner antibakteriellen Wirkung ist er besonders gut für die Anwendung auf Pickeln geeignet. Auch kann man Neurodermitis damit behandeln. Wird der Honig direkt auf eine mit Herpes infizierte Stelle aufgetragen, kann er schon schnell eine Wirkung zeigen und Linderung bringen. Das Beste an diesem Universaltalent ist wohl, dass er komplett natürlich und die Anwendung sehr gut verträglich ist.

Ein Manuka-Honig mit einer höheren Dosierung kann beispielsweise für Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Auch bei Halsweh, Zahlfleisch- und/oder Rachenentzündungen ist er hochwirksam. Hierfür ist ein Honig mit einem MGO Wert von 250+ vollkommen ausreichend. Wieder gilt die schon genannte Regel. Noch haben wir nur kurze Wege zurück zu legen. Der Honig kann gelutscht werden oder aber im Tee aufgelöst, so landet er schnell an der zu behandelnden Stelle. Gerade Tee mit Honig ist bei Erkältung ein wohlbewährtes Hausmittel. Dieses wird durch einen so wirkungsvollen Honig, wie den Manuka-Honig nur noch verstärkt. Gerade durch die antibakteriellen Eigenschaften des Honigs ist er auch gut bei einer Mandelentzündung anwendbar. Auch hier ist der Weg, den der Honig bis zum Ziel zurücklegt noch gering genug, dass ein Honig mit mittlerer Konzentration der Wirkstoffe vollkommen ausreichend ist. Ein Vorteil bei der Behandlung mit diesem Honig ist natürlich, dass die Anwendung von anderen Medikamenten, wenn der Körper gut auf den Honig anspricht, unnötig wird.

Für Krankheiten wie eine Blasenentzündung oder Darmbeschwerden, muss ein Honig mit noch höherer Konzentration eingesetzt werden. Hierbei ist der zurückzulegende Weg so weit, dass ein Honig mit einer Wirkstoffkonzentration von MGO 400+ eingesetzt werden muss. Dieser kann in Wasser oder in Tee aufgelöst werden und entfaltet im ganzen Körper seine heilende Wirkung.

Auch zu klinischen Anwendungen kommt der Manuka-Honig, z. B. in Krankenhäusern oder Kliniken. Haupteinsatzort in Kliniken, die sich für diese Art der Naturbehandlung mit Honig entscheiden, ist in der Regel die Behandlung von diversen Wunden. Dabei wird nicht nur die antibakterielle Wirkung des Honigs ausgenutzt, sondern auch seine Konsistenz, denn dadurch lässt sich ein feuchtes Wundmillieu erzeugen. Die Anwendung des Manuka-Honigs, anstelle von Antibiotika hilft weiterhin die sntibiotikaresistenten Keime zu bekämpfen, diese können sich nämlich durch seine Anwendung gar nicht erst entwickeln.

Grundsätzlich sollten Sie bei schwerwiegenden Erkrankungen jedoch immer ihren Hausarzt aufsuchen. Nur dieser kann einwandfrei die Natur der Erkrankung feststellen.

Kann es bei der Verwendung von Manuka-Honig zu Nebenwirkungen kommen?

Tatsächlich kann der Manuka Honig in der Regel ohne Nebenwirkungen angewandt werden. Allenfalls bei der Verwendung von einem Manuka-Honig mit einem hohen MGO Wert auf einer Wunde, klagten die Patienten über ein längeres, unangenehmes Brennen auf der Wunde. Obacht bei der Konsumierung sollten selbstverständlich Diabetiker geben, da der Honig, wie jeder andere auch, selbstverständlich viel Zucker enthält.